Lehrerausbildung, APVO Lehrkräfte Lehrkräfte Seite drucken

APVO Lehrkräfte
Landesverordnung über die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und die Zweiten Staatsprüfungen der Lehrkräfte (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Lehrkräfte II - APO Lehrkräfte II) Vom 24. Juni 2011
Landesverordnung über die Erstattung von Fahrtkosten für Lehramtsstudierende im Praxissemester nach § 13 Absatz 3 des Lehrkräftebildungsgesetzes an den staatlichen Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein (Praxissemester-Fahrtkostenerstattungsverordnung - PSFVO) Vom 3. Juli 2015
Lehrkräftebildungsgesetz
Siehe auch Zeitbudget für die Ausbildung
Siehe auch Lehrerausbildung - Teilnahme von Ausbildungslehrkräften an Unterrichtsstunden anlässlich der Zweiten Staatsprüfung
Siehe auch Das Zertifikat für die Tätigkeit als Ausbildungslehrkraft
Siehe auch Abfindung der Beamtinnen und Beamten auf Widerruf im Vorbereitungsdienst für Laufbahnen der Lehrerinnen und Lehrer mit Reisekosten-, Umzugskostenvergütung und Trennungsgeld aus Anlass der Ausbildung
Siehe auch Vorbereitungsdienst
Siehe auch zweite Staatsprüfung
Siehe auch "res mixta"

Hinweis auf die Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Lehrkräfte - APVO Lehrkräfte
(nichtamtliche Bekanntmachung)

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Lehrkräfte vom 9. Dezember 2015 (GVOBI. Schl.-H. S. 460) wurde durch die Landesverordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Lehrkräfte - APVO Lehrkräfte - vom 3. Januar 2018·(GVOBI. Schl.-H. S. 12) wie folgt geändert:

Auszug aus dem GVOBI.:
Landesverordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Lehrkräfte - APVO Lehrkräfte * ) Vom 3. Januar 2018

Aufgrund

1. des § 26 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes (LBG) verordnet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur,

2. des § 25 Absatz 2 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 1 LBG verordnet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Einvernehmen mit dem M inisterpräsidenten:

Artikel 1
Änderung der Ausbildungsund Prüfungsverordnung Lehrkräfte

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Lehrkräfte vom 9. Dezember 2015 (GVOBI. Schl.-H. S. 460) wird wie folgt geändert:

1 . In § 3 Absatz 6 Satz 1 werden die Worte „den Absätzen 3 bis 5" durch die die Worte ,Absatz 2 Nummer 2 sowie Absätzen 3 und 4" ersetzt.

2. § 7 wird wie folgt geändert:

a) In Absatz 4 Satz 1 Nummer 4 werden nach den Worten „Lehramt für Sonderpädagogik" die Worte „unter Einbeziehung der Fächer Mathematik oder Deutsch" eingefügt.

b) In Absatz 6 Satz 2 werden die Worte „Bildungsarbeit und der pädagogischen Arbeit" durch die Worte „Bildungs- und Erziehungsarbeit" ersetzt.

3. In § 8 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe a werden nach dem Wort „Fachrichtungen" die Worte „unter Einbeziehung der Fächer Mathematik oder Deutsch" eingefügt.

4. In § 1 5 Absatz 2 wird nach Satz 1 folgender Satz eingefügt:

„Für die Meldung zur Wiederholungsprüfung gilt § 14 entsprechend."

5. § 33 Absatz 5 erhält folgende Fassung:

„(5) Für Absolventinnen und Absolventen eines auf das Lehramt für Sonderpädagogik bezogenen Studiengangs gelten ab dem 1 . Februar 2016 die für das Lehramt für Sonderpädagogik getroffenen Regelungen. Für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Lehramtes für Sonderpädagogik, die den Vorbereitungsdienst bis zum 31. Juli 2021 aufgenommen haben und die Ausbildung bis spätestens 31 . Juli 2023 beenden, gilt Satz 1 mit folgenden Maßgaben:

1. § 7 Absatz 4 Nummer 4 Satz 2 und § 7 Absatz 5 Satz 2 finden keine Anwendung.

2. § 8 Absatz 3 Nummer 2 findet in der Fassung des § 10 Absatz 3 Nummer 2 der nach Absatz 2 außer Kraft getretenen Verordnung Anwendung.

3. Abweichend von '§ 9 Nummer 2 finden je drei Beratungen in den Fachrichtungen und je eine Beratung in den Fächern statt.

4. § 16 Absatz 1 Nummer 2 findet in der Fassung des § 19 Absatz 1 Nummer 2 der nach Absatz. 2 außer Kraft get retenen Verordnung Anwendung."

6 . In § 33 Absatz 6 wird die Angabe „31. Januar 2019" durch die Angabe „31 . Januar 2021 " ersetzt.

Artikel 2
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1 . Februar 2018 in Kraft.
Die vorstehende Verordnung wird hiermit ausgefertigt und ist zu verkünden.

Kiel, 3. Januar 2018
Karin Prien
Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

*) Ändert LVO vom 9. Dezember 2015, GS Schl.-H. II, GI.Nr. 2030-16-25
GVOBI. Schl.-H. 2018, S. 12

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Teilnahme von Ausbildungslehrkräften an Unterrichtsstunden anlässlich der Zweiten Staatsprüfung
Erlass des Ministeriums für Bildung und Frauen vom 17. Juli 2009 -III 403 - 3330.9 Neu geregelt in der APO II
(NBI.MBF.Schl.-H. 2009 S. 282)

Der Erlass des Ministeriums für Bildung und Frauen vom 15. Juni 2006 - III 40 - tritt mit Ablauf des 31. Juli 2009 außer Kraft.

Kiel, den 17. Juli 2009
Dr. Wolfgang Meyer-Hesemann
Staatssekretär des Ministeriums für Bildung und Frauen

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Teilnahme von Ausbildungslehrkräften an Unterrichtsstunden anlässlich der Zweiten Staatsprüfung
(NBI.MBF.Schl.-H. 2006 S. 225) außer Kraft! zum aufhebenden Erlass

Erlass des Ministeriums für Bildung und Frauen vom 15. Juni 2006 - III 40


An den Unterrichtsstunden, die von einer Lehrkraft in Ausbildung anlässlich ihrer zweiten Staatsprüfung gehalten werden, sowie an deren Besprechung kann die jeweilige Ausbildungslehrkraft ohne Stimmrecht teilnehmen, sofern damit kein Unterrichtsausfall verbunden ist. Die Teilnahme bedarf der schriftlichen Zustimmung der betreffenden Lehrkraft in Ausbildung.
Der Erlass tritt zum 1. August 2006 in Kraft.

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Das Zertifikat für die Tätigkeit als Ausbildungslehrkraft

(Erlass des MBF - 111 40 - v. 16. Juni 06 (unveröffentlicht))

1.
Die Ausbildung in den Schulen wird in der Regel von Lehrkräften wahrgenommen, die das Zertifikat für die Ausbildungstätigkeit erhalten haben. Neu berufene Ausbildungslehrkräfte sollen das Zertifikat in einem Zeitraum von zwei Jahren erwerben.

2.
Mit dem Zertifikat wird belegt, dass Ausbildungslehrkräfte Qualifizierungen im Bereich der allgemeinen Aufgaben als Ausbildungslehrkraft und in Fragen der Ausbildung in den Fächern und/oder Fachrichtungen wahrgenommen haben.

Qualifizierungen in den allgemeinen Aufgaben haben folgende Inhalte:

•          Intentionen und Vorschriften der Ausbildungs- und Prüfungsordnung

•          Aufgaben und Rolle der Ausbildungslehrkräfte

•          Grundsatze der Beratung / Intention und Form der Orientierungsgespräche

•          Funktion und Gestaltung des Portfolios

•          Fragen zur Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht

•          Intention und Gestaltung des Ausbildungskonzepts

Qualifizierungen in den Fachrichtungs- und Fachdidaktiken haben u. a. folgende Inhalte:

•        Didaktische Konzeptionen des Fach- / Fachrichtungsunterrichts

•        Methoden des Fach- / Fachrichtungsunterrichts

•        Grundsatze der Planung, Durchführung und Analyse des Fach- / Fachrichtungsunterrichts

•        Diagnoseverfahren und Unterrichtsevaluation im Fach / in der Fachrichtung

3.
Für das Zertifikat werden neben den Qualifizierungen zu den allgemeinen Aufgaben der Ausbildungslehrkräfte in der Regel nur Qualifizierungen in den Fächern oder Fachrichtungen anerkannt, für die die Lehrbefähigung vorliegt (siehe § 9 Abs. 6 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (OVP) vom 22. April 2004).

Für das Zertifikat sind insgesamt Qualifizierungen im Umfang von 60 Stunden nachzuweisen, davon jeweils mindestens 20 Stunden für den Bereich der allgemeinen Aufgaben sowie für den Bereich der Fachrichtungs- / Fachdidaktik.

4. 
Als Qualifizierung für die Tätigkeit als Ausbildungslehrkraft werden Veranstaltungen/Tätigkeiten anerkannt, die Themen des oben aufgeführten Katalogs zum Gegenstand haben. Es werden Veranstaltungen / Tätigkeiten berücksichtigt, die nicht länger als 6 Jahre vom Zeitpunkt der Antragsstellung zurückliegen.

 Anerkannt werden:

•      die Teilnahme an den spezifischen Veranstaltungen des IQSH für Ausbildungslehrkräfte,

•      die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaf3nahmen (auch anderer An­bieter),

•      die Teilnahme an Ausbildungsmodulen des IQSH,

•      die eigenverantwortliche Durchführung und Mitgestaltung von Ausbildungs­veranstaltungen, von Maßnahmen in der Fort- und Weiterbildung sowie Un­terrichts-, Personal- und Schulentwicklung (auch anderer Anbieter),

•      bisherige Ausbildungstätigkeiten in der Funktion einer Studienleiterin oder eines Studienleiters im Umfang von 32 Zeitstunden,

•      Lehrtätigkeiten an einer Universität / Hochschule im Umfang von 32 Stun­den,

•      bisherige mindestens dreijährige Mentorentätigkeit im Umfang von 16 Zeit­stunden.

Veranstaltungen werden in folgendem Stundenumfang anerkannt: 

 

halbtägige Veranstaltungen:

3 - 4 Stunden,

ganztägige Veranstaltungen:

6 - 8 Stunden,

zweitägige Veranstaltungen:

9 Stunden,

mehrtägige Veranstaltungen:

12 Stunden.

Weiterbildungsmaßnahmen des IQSH oder Ergänzungsstudiengänge werden mit insgesamt 16 Stunden anerkannt.

5.      Das Zertifikat wird auf Antrag einer Lehrkraft durch das IQSH ausgestellt. Dem Antrag, der über die Schulleitung eingereicht wird, ist der Nachweis von Qualifi­zierungen im Umfang von mindestens 60 Zeitstunden beizufugen. Im Antrag

sind die Lehrbefähigungen der Ausbildungslehrkraft zu benennen.

6.      Das Zertifikat ist für sechs Jahre ab Ausstellung gültig. Es kann auf Antrag je­weils um sechs Jahre verlängert werden, wenn die Teilnahme an Qualifizierun­gen im Umfang von mindestens 30 Stunden nachgewiesen wird. Zusätzlich sol­len Ausbildungstätigkeiten in der Schule wahrgenommen worden sein.

Dieser Erlass tritt zum 1. August 2006 in Kraft. Gleichzeitig tritt der Erlass „Das Zertifikat für die Tätigkeit als Ausbildungslehrkraft" vom 29. September 2004 (als Rund­schreiben veröffentlicht) außer Kraft.

Vor dem 1. August 2006 ausgestellte Bescheide des IQSH, mit denen Qualifizierungen und Tätigkeiten anerkannt worden sind, behalten ihre Gültigkeit.

 Kiel, 16. Juni 2006                                                                                                

 gez.

Ulrich Keudel


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